Biografie

Im Gespräch mit Sören Bartol MdB

DIE FRÜHEN JAHRE

Geboren wurde ich am 31.03.1992 in der Universitätsklinik in Gießen. Mein Vater ist gebürtiger Schlierbacher und meine Mutter stammt aus dem Saarland. Beide haben sich während ihres Studiums in Siegen kennengelernt. Da mein Vater in Frankfurt  tätig ist, wohnten wir bis zu meinem vierten Geburtstag in einer Mietwohnung in Nieder-Mockstadt, was zum Wetteraukreis gehört.

MEINE KINDHEIT

Als meine Eltern mit den Planungen eines Eigenheims begannen, war schnell klar, dass es wieder in die Heimat meines Vaters, in die Gemeinde Bad Endbach, gehen würde. So kam ich als kleiner Junge noch in den Genuss zwei Jahre im Bottenhorner Kindergarten betreut zu werden, ehe ich mit sechs Jahren in die Grundschule „Am Lindenbaum“ in Bottenhorn eingeschult wurde.

In Bottenhorn verbrachte ich gemeinsam mit meinen zwei älteren Geschwistern eine glückliche Kindheit. Mit zehn Jahren kam ich dann auf die weiterführende Schule nach Gladenbach, wo ich meinen Realschulabschluss gemacht habe. Während dieser Schulzeit engagierte ich mich in der Schülervertretung und in der Veranstaltungs-AG. Zuhause, in Bottenhorn, wurde ich Mitglied in der Jugendfeuerwehr - der Freiwilligen Feuerwehr Bottenhorn - und begann, in der Jugendabteilung des SSV Bottenhorn Fußball zu spielen.

Rede vor den Jusos Marburg-Biedenkopf

Übung Feuerwehr Bottenhorn

SCHULABSCHLUSS UND JUGENDFÖRDERUNG

Nach meinem Realschulabschluss wechselte ich an die Adolf-Reichwein-Schule in Marburg. Dort machte ich meine Fachhochschulreife im Bereich der Informatik. Nebenbei begann ich mein Engagement bei der Jugendförderung des Landkreises Marburg-Biedenkopf, wo ich anfangs als Teamer und später als Leitung von Ferienfreizeiten tätig war und auch heute noch bin. Dort lernte ich schon früh Verantwortung zu übernehmen. Schließlich leitete ich Freizeiten mit hundert Kindern und zwanzig ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamer, für deren Qualifizierung ich verantwortlich war. Mit siebzehn Jahren stand für mich der Übergang zur Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr an, in der ich bis heute aktives Mitglied bin.

STUDIUM UND BEITRITT SPD

Durch diese ehrenamtlichen Tätigkeiten entstand der Entschluss,  Sozialpädagoge zu werden. Nach einem halbjährigen Praktikum in der Jugendförderung der Stadt Marburg, begann ich mein Studium an der Hochschule Mittweida in Sachsen. Zur gleichen Zeit trat ich der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD) bei und übernahm dort  verantwortungsvolle Aufgaben. Die Zeit in Sachsen war für mich sehr prägend, da ich dort hautnah miterleben konnte, wie sich rechte Strukturen entwickelten und dort fest verwurzelt waren. So war auch schnell klar, dass neben Verwaltungsabläufen auch die Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus zu meinen Spezialgebieten im Studium wurden. Aber ich durfte in Sachsen auch lernen, wie Menschen sich für ihre Heimat engagierten und die Hoffnung nicht aufgaben, sich gegen den Verfall zu wehren.

Mit Kirsten Fründt Landrätin Marburg-Biedenkopf und Christina Kampmann Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Aktiv in der Gemeindevertretung Bad Endbach

NEBENTÄTIGKEIT BEIM BSJ E.V. UND DER JUGENDFÖRDERUNG

Parallel zu meinem Studium arbeitete ich weiterhin bei den Jugendförderungen der Stadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf, wie auch beim Verein für bewegungs- und sportorientierte Jugendsozialarbeit (bsj e.V.) im Bereich der Erlebnispädagogik. Mein gesellschaftspolitisches Engagement und herausragende Noten ermöglichten mir den Genuss eines Stipendiums der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dadurch erhielt ich Einblick in ein umfangreiches Netzwerk unterschiedlichster Akteure und durfte an diversen Fortbildungen und Seminaren teilnehmen. Nebenbei finanzierte ich so meine Fahrten zwischen Sachsen und Bad Endbach, um mein Studium mit meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu kombinieren.

ARBEIT ALS SOZIALPÄDAGOGE

Nach meinem Studium begann ich, als Sozialpädagoge in der Jugendhilfe zu arbeiten. Hier bin ich bis heute in einer Kinder- und Jugendwohngruppe des St. Elisabeth-Vereins in Marburg tätig. Dort leben acht Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis achtzehn Jahren, für die ich als Mitarbeiter in meinen Diensten hauptverantwortlich bin. Nebenbei bin ich für die Finanzen zuständig.

m Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Angelika Löber

Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendparlament

KREISTAG DES LANDKREISES MARBURG-BIEDENKOPF

Im vergangenen Jahr haben mich die Bürgerinnen und Bürger in den Kreistag des Landkreises Marburg-Biedenkopf gewählt. Hier habe ich als Mitglied der SPD-Fraktion bereits einige politische Erfahrungen sammeln können. Auch wurde ich Mitglied der Gemeindevertretung Bad Endbach und des Ortsbeirats Bottenhorn, wo ich stellvertretender Ortsvorsteher bin. Somit schöpfe ich aus einem umfangreichen, politischen Erfahrungsraum und eigne mir sehr viel Wissen im Bereich Politik und  Verwaltung an.

WAS MIR AM HERZEN LIEGT

Menschen, die mich auf diesem Weg verfolgt haben, wissen wie durchsetzungsstark ich bin und wie sehr mir das Wohl der Menschen unserer Heimat am Herzen liegt.

Die jungen Kreistagsabgeordneten der SPD-Fraktion

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